2.9.2021

Das ausgelagerte DAM

Wieso? Weshalb? Warum?

DAM steht für Digital Asset Management und meint eine Software zur Verwaltung von digitalen Inhalten - Im PIM-Universum hauptsächlich für Produktfotos und -videos, aber auch Grafiken.


Produktbearbeitung ist nicht Bildbearbeitung, oder: Die Bilderflut

Verständlicherweise haben Anwender*innen im ersten Moment gerne alles zentral vor sich liegen – im PIM also sämtliche Kataloge, Familien, Artikel, Texte und natürlich auch Assets.
Tatsächlich ist aber die Bearbeitung dieser Medien eine Sache für sich. Kommen auf einen Artikel fünf bis zehn Produktfotos und wächst das PIM auf einige tausend Produkte an, kann die Übersichtlichkeit, Verwaltung und Bearbeitung dieser Assets zur wahren Herausforderung für Produktpflegende werden. Hinzu kommen kanalspezifische Anforderungen wie Größe, Auflösung oder Alt-Texte (Bildbeschreibungen). Oftmals spielen auch Bildrechte und Watermarkings eine Rolle.

Bevor ein Asset im PIM-System einsatzbereit ist, hat es einen weiten Weg hinter sich.


Die Auflistung könnte noch weiter fortgeführt werden, deutlich wird aber schon jetzt: Bildbearbeitung und -verwaltung ist ein eigenständiger, komplexer und zeitintensiver Vorgang, der nicht umsonst in vielen Unternehmen von der eigentlichen Produktpflege abgekoppelt ist.
Um den Anforderungen dieser Bilderflut gerecht zu werden, haben wir für OctoPIM entschieden, auf professionelle Unterstützung zu setzen; wir erfinden das Rad nicht neu und haben daher eine Schnittstelle für die Integration von DAM-Systemen geschaffen.

Mit Profis arbeiten

Ein professionelles Digital Asset Management kann nicht nur Bilder hochladen und abspeichern, sondern es ist vielmehr die zentrale Verwaltungsstelle für Assets. Das Katalogisieren und Archivieren von Bildern, Videos und anderen Dateien sorgt zum einen für einen guten Überblick und zum anderen für eine maßgebliche Zeitersparnis. Zudem können Zuschnitt, Bearbeitung und Bereitstellung je nach DAM automatisiert werden. Daher war die Entscheidung zu einer DAM-Schnittstelle für uns einfach: Erstens gibt es sehr gute DAM-Systeme, auf die OctoPIM-Kund*innen zurückgreifen können. Möglich sind aber selbstverständlich auch die Verknüpfung von auf dem FTP-Server gespeicherten Dateien und Filehosting-Diensten wie beispielsweise Dropbox. Zweitens können wir so die Entwicklung von OctoPIM schlank halten und uns auf dessen Kernkompetenzen konzentrieren: Die Verwaltung, Aufbereitung und Ausgabe von Produktdaten.
Als Referenzimplementierung haben wir uns für Cloudinary entschieden, da es zusätzlich noch ein CDN (Content Delivery Network) beinhaltet, also ein Netz aus regional verteilten Servern. Dieses Netzt sichert eine schnelle Auslieferung der Bilddaten. So entfallen lange Ladezeiten beim Zugriff auf die Medien im Webshop, speziell der PDP – Product Detail Page und verbessert das Shoppingerlebnis für Kund*innen enorm.  

Das OctoPIM ermöglicht selbstverständlich eine einfache Integration der meisten DAM-Systeme über diese Schnittstelle.