23.2.2021

Internationalisierte Produktdaten

Handel über die Landesgrenzen hinaus ("Cross-Border") ist heutzutage nichts Ungewöhnliches. Die Anbieter, die ihre Produkte international vertreiben, stellt dies vor die Herausforderung, die Produktinformationen zu verwalten und anzupassen.  Dazu gehört zum Einen die Bestimmung der richtigen Verkaufskanäle für den jeweiligen Wirtschaftsmarkt, zum Anderen die Übersetzung der Produktinformationen in Form von Eigenschaften und Beschreibungen (hinzu kommen noch Währungen, Steuern, Versandkosten etc). Diese Herausforderungen lassen sich mit einem PIM hervorragend bewältigen.

PIM steht für Product Information Management und hat die Aufgabe, Produktinformationen zu verwalten. Gerade im Onlinehandel sind ausführliche und authentische Produktinformationen von größter Bedeutung. Nehmen wir als Beispiel Bekleidung: Kunden sind in einem Online-Shop nicht in der Lage, die Produkte anzufassen oder anzuprobieren. Sie sind auf die Informationen des Shops angewiesen.

Laut einer Umfrage in der 2.000 Teilnehmer aus Deutschland, Italien, Holland, französischsprachigen Gebieten in Kanada und Japan befragt wurde, kaufen die meisten Kunden online am liebsten Waren und Dienstleistungen in ihrer Muttersprache ein.

Je besser Kunden sich vor dem Kauf über ein Produkt informieren können, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht passt oder gefällt und zurückgesandt wird. Die Verringerung der Retourenrate spart Kosten bei Personal, Logistik und Lagerung der Produkte und ist auch aus Nachhaltigkeits- und Umweltperspektive durchaus positiv.

Für die Händler gibt es verschiedenen Wege, Produktinformationen zu übersetzen. So können etwa Übersetzer beauftragt werden, alle benötigten Inhalte zu übersetzen, was Zeit braucht und Kosten verursacht.
Alternativ kann ein Übersetzungstool an das PIM angebunden werden, mit dem über Landesgrenzen hinweg die Produktdaten bearbeitet und angereichert werden. Anschließend können die Daten in den benötigten Sprachen für die jeweiligen Märkte ausgespielt werden.

Natürlich verursacht die Integration eines solchen Übersetzungstools ebenfalls Aufwände, diese sind jedoch einmalig und gut einzugrenzen. Aber auch ohne ein solches System bietet ein PIM die passenden Workflows zur manuellen Pflege der Übersetzungen.